Jungpfadfinder (Juffis)

Die Lebenswelten der Kinder im Jungpfadfinder*innenalter sind geprägt vom Übergang von der Kindheit in das Jugendalter und damit verbunden dem Beginn der Pubertät. Dabei bleibt die Familie noch der einflussreichste und wichtigste Faktor für das Aufwachsen der Kinder. Die soziale Herkunft und das Elternhaus prägen maßgeblich die Entwicklung der Kinder. Durch den Übergang zur weiterführenden Schule werden höhere Anforderungen an die Kinder gestellt, die sich auch auf ihre Freizeit auswirken. Die schulischen Aufgaben werden mehr und der Leistungs- und Erwartungsdruck wächst.

Durch das Sammeln erster eigener Erfahrungen, ohne die Begleitung der Eltern, streifen Jungpfadfinder*innen nach und nach die Kindheit ab. In diesem Lebensabschnitt erweitern die Kinder ihre eigenen Kompetenzen und beginnen, ihre personale, kulturelle und soziale Identität auszubilden. Die Jungpfadfinder*innen beginnen, sich mit den Werten, Meinungen und Gegebenheiten von Elternhaus, Schule und Gesellschaft auseinanderzusetzen und stellen diese auf den Prüfstand. Davon betroffen sind gesellschaftliche Werte und Werte des Glaubens und der Kirche. Digitale Medien und die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten bieten den Jungpfadfinder*innen unzählige Einflüsse und Möglichkeiten, mit ihrem Umfeld in Kontakt zu sein.

Sie lernen die Chancen, die ihnen digitale Medien bieten, zu nutzen und mit den Gefahren dieser Einflüsse und Möglichkeiten umzugehen.

Verantwortung gegenüber sich selbst
Jungpfadfinder*innen setzen sich mit der eigenen Gefühlswelt, ihren Interessen, Leidenschaften und Bedürfnissen auseinander. Sie hinterfragen, was sie fühlen und sind in der Lage, so zu handeln, dass sie dabei Rücksicht auf ihre eigenen Gefühle nehmen. Jungpfadfinder*innen erkennen, was für sie wichtig ist und entwickeln daraufhin eigene Meinungen und Positionen. Sie setzen sich mit sich selbst auseinander und werden so mehr und mehr zu
eigenständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten.

Verantwortung gegenüber anderen
Jungpfadfinder*innen finden in den anderen Truppmitgliedern Gleichgesinnte. Sie sind in der Lage, auch die Gefühle der anderen wahrzunehmen und lernen, auf diese Rücksicht zu nehmen. Alle Mitglieder des Trupps achten sich gegenseitig, respektieren die Meinungen und Positionen der anderen und stehen füreinander ein. Darüber hinaus werfen sie einen Blick über den eigenen Tellerrand. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld und für die Gesellschaft, in der sie leben.

Verantwortung gegenüber Gott

Mit hilfe ihrer Leiter*innen reflektieren Jungpfadfinder*innen ihre Beziehung zu Gott. Sie beginnen, den vorgelebten Glauben zu hinterfragen, ihn für sich selbst zu entdecken und entwickeln ihn weiter. Jungpfadfinder*innen begreifen die Welt als Gottes Schöpfung und verstehen, dass auch
sie verantwortlich dafür sind, sie zu schützen.

Leiter

Gruppenstunde

Dienstags 16:30
(nicht in den Ferien und an Feiertagen)

Bei fragen sind wir unter jungpfadfinder(at)dpsg-haltern.de erreichbar.